Pressesprechers Märchenstunde – die unendlichste Staffel

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Dem online-Medium salzi.at ist die erste Reaktion der Energie AG zu unseren Vorwürfen unter dem Titel Bauernfängerei zu verdanken. Bezeichnend: Einmal mehr informiert Pressesprecher Michael Frostel (Foto) völlig irreführend – siehe "Weiterlesen".
Nachtrag zum Thema "finanzieller Nachschlag ganz unten

 


Planungsstopp für 190 km neuer 110-kV-Leitungen in Brandenburg – jetzt Erdkabel?

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Jubel bei der Bürgerinitiative "Hochspannung tief legen" (Foto) in Brandenburg: Der Netzbetreiber Eon Edis legt vorläufig alle Projekte für 110-kV-Freileitungen auf Eis. Hintergrund ist die neue deutsche Rechtslage, wonach Leitungen auf dieser Spannungsebene "in der Regel" und unter Einhaltung bestimmter Kostengrenzen (Mehrkostenfaktor 2,7) als Erdkabel auszuführen sind. Der Brandenburger Stromversorger erwartet in den nächsten Monaten eine grundsätzliche Klärung zur Frage Erdkabel oder Freileitung.
Zum Bericht der Märkischen Zeitung / Mehr unter "Weiterlesen"
Die Märkische Allgemeine erläutert, was während des Planungsstopps geschehen soll.

 


„Kabellösung innovativer und herausfordernder“

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Kann diese Frau bitte das Netz der Energie AG übernehmen? – Warum? Suzanne Thoma managt das bedeutendste Stromnetz der Schweiz. Und sie sagt ganz seelenruhig: „Wir sehen uns im Dienste der Kundschaft und der Bevölkerung. Wenn diese am Ende des Tages die Leitung ganz oder teilweise unterirdisch verkabelt haben wollen, werden wir das tun.“ Thema: Eine umstrittene 33 km lange 220-kV-Leitung im Gebiet von Bern.

 


Medienecho zur erstinstanzlichen Bewilligung der Freileitung sowie zur Berufung dagegen

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Foto: OÖ Nachrichten

Die Stellungnahmen von Betroffenen, Energie AG und Landesrat Anschober fassen die OÖ Nachrichten (immer dicht am Ball: Christopher Buzas) zusammen. Ein etwas unkritisches Lob der Freileitung stimmt die Oö. Wirtschaftskammer an: "Alle" profitieren angeblich davon. Bleibt die Frage, ob 7 Gemeinden und tausende Erdkabelbefürworter "niemand" sind. (Siehe "Kammerinfo & Kommentar" im Anhang; auch hierzu ein Bericht der OÖ Nachrichten). Auf die Position der Landesregierung beschränkt ist ein kurzer Beitrag von ORF Oberösterreich (nach Erscheinen am gleichen Tag unter demselben Link erweitert). 

Eine in ihrer Unrichtigkeit erschütternde Äußerung des ÖVP-Landtagsabgeordneten Christian Dörfel (Foto) gibt C. Buzas in seinem Kommentar zur Sache wieder. In die Nähe übler Nachrede gerät Dörfel allerdings, sollte seine von der Bezirksrundschau Kirchdorf wiedergegebene abfällige Bemerkung über "die Gegner" der Leitung zutreffen (am Schluss des Artikels). Die OÖ Nachrichten fassen die Betroffenenmeinung zur Berufung zusammen.

Neu: Auch die Rundschau Kirchdorf berichtet zur Berufung und veröfentlicht einen geharnischten Leserbrief zum "Standpunkt" von LA Christian Dörfel (unter Weiterlesen Bild anklicken!)

 


19 km Erdkabel für 220-kV-Leitung! Ein Schweizer Gericht will‘s wissen

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Nach dem bahnbrechenden Bundesgerichts-Urteil im April 2011 hat nun das Schweizer Bundesverwaltungsgericht für eine geplante 220-kV-Höchstspannungsleitung in der Nähe von Bern den Netzbetreiber BKW zurück an den Start geschickt. Für 19 von 33 km geplanter Trasse muss das Bundesamt für Energie jetzt prüfen, ob Landschafts- und Naturschutzziele durch eine Erdverkabelung weniger beeinträchtigt werden als durch die Freileitung.

Näheres im Artikel der Berner Zeitung
NEU:  Und das geht noch weiter: Jetzt soll das Bundesgericht entscheiden, ob die gesamte Leitung unter die Erde soll. (Berner Zeitung vom 24.2.2012)

 


Was wir immer sagen: Erdkabel!

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"Reparatur wird Wochen dauern", schreibt das online-Portal von Nürnberger Zeitung und Nürnberger Nachrichten. Ein Schaden wie dieser mag untypisch sein, doch wenn der Strom mit einem Erdkabel übertragen würde, wäre er genau so vermeidbar wie die vielen Ausfälle, die derzeit durch Schneedruck gemeldet werden. Freileitungen sind einfach den Elementargewalten um ein Vielfaches ausgesetzter. Und der Bagger als häufigster "Feind" des Erdkabels ist hauptsächlich im städtischen Gebiet Ursache für Störungen – auf dem Land hat das Erdkabel in punkto Sicherheit die Nase vorn.

 


Nationalrat: Ausschuss äußert sich positiv zur Erdkabelpetition

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Ganz überwiegend positive Kommentare gab es in der Petitionsausschuss-Sitzung am 1. Dezember zum Thema Erdverkabelung. Unsere Petition ist derzeit diejenige mit den zweitmeisten Online-Zustimmungen.
Schwerpunkt der Petition ist es, Erdverkabelungen gesetzlich und politisch zu erleichtern. In der Ausschussdiskussion wurde von Sprechern der Freiheitlichen und der Grünen unter anderem dem Einwand widersprochen, auch bestehende Leitungen müssten dann "vergraben" werden. Ausschussobfrau Ursula Haubner (Foto) hatte sich schon kurz nach Einlangen der Petition im Nationalrat persönlich durch einen Besuch bei "110 kV ade!" von der Wichtigkeit des Anliegens überzeugt.
Auszug  aus der Pressemeldung der Parlamentsdirektion unter "Weiterlesen"

NEU: Einen ganzseitigen Bericht zur Petition bringt GRÜNer LEBEN, die Zeitung der Vorchdorfer Grünen, in ihrer ersten Ausgabe 2012 (siehe Anhang).

 


Salzburgleitung: Erdkabelkämpfer auf dem Vormarsch

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Buchstäblich fünf vor zwölf wollen die Kabelkämpfer noch einmal ordentlich Druck machen und noch mehr Bürgermeister für ihre Sache gewinnen.Der Bericht im Salzburger Fenster wirft auch auf den Einsatz für ein Erdkabel zwischen Vorchdorf und Kirchdorf ein neues Licht (siehe AKTUELLES).
Foto: Kundgebung bei der Verbund-Veranstaltung in Salzburg (Salzburger Fenster)

 


Stellungnahmen zur Verhandlungsschrift schlagen Wellen

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Gutachten und Gegengutachten, Stellungnahmen pro und contra Erdkabel bzw. Freileitung, vor allem aber die lange Liste von Einwendungen der Betroffenen ebenso wie der Gemeindevertretungen – Über all das hat nun in erster Instanz die Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht beim Land Oberösterreich zu entscheiden. Die Auseinandersetzung geht aber auch in der Öffentlichkeit und auf politischer Ebene weiter.

Bericht über Stellungnahmen der  Betroffenen, Antwort der Energie AG und Kommentar in salzi.at vom 4.10.2011, weiterer Bericht in der Krone vom selben Tag sowie in der Oktoberausgabe von GRÜNerLEBEN unter "Weiterlesen".

 


"Erdkabel-Bastionen" in der Schweiz gewinnen an Terrain

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Erst vor Kurzem hat ein Schweizer Höchstgericht die Teil-Erdverkabelung einer Höchstspannungsleitung angeordnet (Bericht hier). Mit dem Rückenwind dieses letztinstanzlichen Urteils fordern jetzt auch andere Betroffene ein Erdkabel in einem landschaftlich schützenswerten Gebiet.

 


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