Was wir immer sagen: Erdkabel!

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"Reparatur wird Wochen dauern", schreibt das online-Portal von Nürnberger Zeitung und Nürnberger Nachrichten. Ein Schaden wie dieser mag untypisch sein, doch wenn der Strom mit einem Erdkabel übertragen würde, wäre er genau so vermeidbar wie die vielen Ausfälle, die derzeit durch Schneedruck gemeldet werden. Freileitungen sind einfach den Elementargewalten um ein Vielfaches ausgesetzter. Und der Bagger als häufigster "Feind" des Erdkabels ist hauptsächlich im städtischen Gebiet Ursache für Störungen – auf dem Land hat das Erdkabel in punkto Sicherheit die Nase vorn.

SCHWABACH  - Noch mehrere Wochen, so die Aussage einer Sprecherin der N-Ergie, wird die komplette Reparatur der Hochspannungsverbindung zwischen Nürnberg und Weißenburg dauern, nachdem am Mittwochnachmittag bei Demontagearbeiten im Stadtteil Uigenau ein Stahlmast gegen die Freileitung gestürzt war. Zum Hergang des Unfalls wollte der Energieversorger mit dem Hinweis auf laufende Ermittlungen nichts sagen. Fest steht zwischenzeitlich, dass nach dem Zwischenfall aufwändige Reparaturmaßnahmen nötig sind. Die Trasse ist nach wie vor stromlos.

Mittels mächtiger Autokräne wurden die Masten vor und hinter der Schadensstelle an den Haken genommen. Gemäß den Feststellungen eines Sachverständigen müssen die Masten zunächst durch Streben verstärkt werden. Dann will man an die Reparatur der Adern gehen, die durch den Anprall des Stahlmastes ebenfalls beschädigt wurden.
Die Sprecherin der N-Ergie sagte auch, dass voraussichtlich die Spitzen und Traversen der zwei durch den Unfall „angeknacksten“ Freileitungsmasten ausgetauscht werden müssen. Erst wenn die Arbeiten beendet seien, könne die 100-Kilovolt-Leitung wieder zugeschaltet werden.

Für den Abbruch der nicht mehr benötigten, parallel zur beschädigten Hochspannungsleitung verlaufenden Trasse hatte die N-Ergie eine Fremdfirma beauftragt. Keinerlei Angaben wollte die Sprecherin der N-Ergie dazu machen, unter welchen Umständen der Abbruch des Mastes in Schwabach-Uigenau erfolgt und warum es letztlich zu dem Unfall gekommen ist, der zum völligen Zusammenbruch der Stromversorgung im gesamten Stadtgebiet geführt hatte.

 


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