Pressesprechers Märchenstunde – die unendlichste Staffel

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Dem online-Medium salzi.at ist die erste Reaktion der Energie AG zu unseren Vorwürfen unter dem Titel Bauernfängerei zu verdanken. Bezeichnend: Einmal mehr informiert Pressesprecher Michael Frostel (Foto) völlig irreführend – siehe "Weiterlesen".
Nachtrag zum Thema "finanzieller Nachschlag ganz unten

  1. Falsch: Es wurde nicht "gemeinsam" ein Plan mit den "Änderungswünschen" der Grundeigentümer entworfen. Vielmehr waren und sind die meisten Grundeigentümer generell für ein Erdkabel statt dieses Plans.
  2. Absurd: In dem von Frostel erwähnten "Optionsvertrag" verpflichtet man sich ausdrücklich, auf seinem Grundstück der Energie AG das Recht zur Errichtung der Freileitung einzuräumen. Jegliche Beeinspruchung ist damit hinfällig. Wenn die jetzt vorgelegten "Niederschriften" für die Energie AG Optionsverträge sind - umso schlimmer! Darauf wird nämlich nicht hingewiesen.
  3. Scheinbar naiv: Frostel tut so, als entschädige die Energie AG zum ersten Mal ein Waldstück. Der geschilderte Fall betrifft einen weitgehend einheitlichen Fichtenbestand von weniger als 1 Joch. Wenn der Entschädigungssatz hier plötzlich um 85% (!) höher liegt,  liegt das eben nicht daran, dass man das vorher nicht wusste, sondern man hat gleich "Spazi" für den jetzigen Nachschlag gelassen. Nachtrag: Die Hinweise der Energie AG zu diesem Vorwurf (vgl. Pressemeldungen) sind – nun ja: halbwahr. Es trifft zu, dass vor bis zu zwei Jahren (!) einmal darauf hingewiesen wurde, eine individuelle Waldbewertung werde noch durchgeführt. Der Grundbesitzer sieht allerdings nur, dass im gleichen Entschädigungsformular unter genau der gleichen Bezeichnung plötzlich ein höherer Betrag steht.

Merke: Wer einmal frostelt, dem glaubt man nicht!

Weiterer Bericht hier von ORF Öberösterreich; von Tips Gmunden im Anhang

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Tips GM 2012-22.png335 KB

 


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