Medienecho zur erstinstanzlichen Bewilligung der Freileitung sowie zur Berufung dagegen

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Foto: OÖ Nachrichten

Die Stellungnahmen von Betroffenen, Energie AG und Landesrat Anschober fassen die OÖ Nachrichten (immer dicht am Ball: Christopher Buzas) zusammen. Ein etwas unkritisches Lob der Freileitung stimmt die Oö. Wirtschaftskammer an: "Alle" profitieren angeblich davon. Bleibt die Frage, ob 7 Gemeinden und tausende Erdkabelbefürworter "niemand" sind. (Siehe "Kammerinfo & Kommentar" im Anhang; auch hierzu ein Bericht der OÖ Nachrichten). Auf die Position der Landesregierung beschränkt ist ein kurzer Beitrag von ORF Oberösterreich (nach Erscheinen am gleichen Tag unter demselben Link erweitert). 

Eine in ihrer Unrichtigkeit erschütternde Äußerung des ÖVP-Landtagsabgeordneten Christian Dörfel (Foto) gibt C. Buzas in seinem Kommentar zur Sache wieder. In die Nähe übler Nachrede gerät Dörfel allerdings, sollte seine von der Bezirksrundschau Kirchdorf wiedergegebene abfällige Bemerkung über "die Gegner" der Leitung zutreffen (am Schluss des Artikels).
Neu: Die OÖ Nachrichten fassen die Betroffenenmeinung zur Berufung zusammen.

 


19 km Erdkabel für 220-kV-Leitung! Ein Schweizer Gericht will‘s wissen

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Nach dem bahnbrechenden Bundesgerichts-Urteil im April 2011 hat nun das Schweizer Bundesverwaltungsgericht für eine geplante 220-kV-Höchstspannungsleitung in der Nähe von Bern den Netzbetreiber BKW zurück an den Start geschickt. Für 19 von 33 km geplanter Trasse muss das Bundesamt für Energie jetzt prüfen, ob Landschafts- und Naturschutzziele durch eine Erdverkabelung weniger beeinträchtigt werden als durch die Freileitung.

Näheres im Artikel der Berner Zeitung

 


Was wir immer sagen: Erdkabel!

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"Reparatur wird Wochen dauern", schreibt das online-Portal von Nürnberger Zeitung und Nürnberger Nachrichten. Ein Schaden wie dieser mag untypisch sein, doch wenn der Strom mit einem Erdkabel übertragen würde, wäre er genau so vermeidbar wie die vielen Ausfälle, die derzeit durch Schneedruck gemeldet werden. Freileitungen sind einfach den Elementargewalten um ein Vielfaches ausgesetzter. Und der Bagger als häufigster "Feind" des Erdkabels ist hauptsächlich im städtischen Gebiet Ursache für Störungen – auf dem Land hat das Erdkabel in punkto Sicherheit die Nase vorn.

 


Nationalrat: Ausschuss äußert sich positiv zur Erdkabelpetition

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Ganz überwiegend positive Kommentare gab es in der Petitionsausschuss-Sitzung am 1. Dezember zum Thema Erdverkabelung. Unsere Petition ist derzeit diejenige mit den zweitmeisten Online-Zustimmungen.
Schwerpunkt der Petition ist es, Erdverkabelungen gesetzlich und politisch zu erleichtern. In der Ausschussdiskussion wurde von Sprechern der Freiheitlichen und der Grünen unter anderem dem Einwand widersprochen, auch bestehende Leitungen müssten dann "vergraben" werden. Ausschussobfrau Ursula Haubner (Foto) hatte sich schon kurz nach Einlangen der Petition im Nationalrat persönlich durch einen Besuch bei "110 kV ade!" von der Wichtigkeit des Anliegens überzeugt.
Auszug  aus der Pressemeldung der Parlamentsdirektion unter "Weiterlesen"

NEU: Einen ganzseitigen Bericht zur Petition bringt GRÜNer LEBEN, die Zeitung der Vorchdorfer Grünen, in ihrer ersten Ausgabe 2012 (siehe Anhang).

 


Salzburgleitung: Erdkabelkämpfer auf dem Vormarsch

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Buchstäblich fünf vor zwölf wollen die Kabelkämpfer noch einmal ordentlich Druck machen und noch mehr Bürgermeister für ihre Sache gewinnen.Der Bericht im Salzburger Fenster wirft auch auf den Einsatz für ein Erdkabel zwischen Vorchdorf und Kirchdorf ein neues Licht (siehe AKTUELLES).
Foto: Kundgebung bei der Verbund-Veranstaltung in Salzburg (Salzburger Fenster)

 


Stellungnahmen zur Verhandlungsschrift schlagen Wellen

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Gutachten und Gegengutachten, Stellungnahmen pro und contra Erdkabel bzw. Freileitung, vor allem aber die lange Liste von Einwendungen der Betroffenen ebenso wie der Gemeindevertretungen – Über all das hat nun in erster Instanz die Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht beim Land Oberösterreich zu entscheiden. Die Auseinandersetzung geht aber auch in der Öffentlichkeit und auf politischer Ebene weiter.

Bericht über Stellungnahmen der  Betroffenen, Antwort der Energie AG und Kommentar in salzi.at vom 4.10.2011, weiterer Bericht in der Krone vom selben Tag sowie in der Oktoberausgabe von GRÜNerLEBEN unter "Weiterlesen".

 


"Erdkabel-Bastionen" in der Schweiz gewinnen an Terrain

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Erst vor Kurzem hat ein Schweizer Höchstgericht die Teil-Erdverkabelung einer Höchstspannungsleitung angeordnet (Bericht hier). Mit dem Rückenwind dieses letztinstanzlichen Urteils fordern jetzt auch andere Betroffene ein Erdkabel in einem landschaftlich schützenswerten Gebiet.

 


Erdkabel? – Märchenstunde allerorten

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Dass Landesfürsten mit Stromkonzernen gern im selben Boot sitzen, soll vorkommen. Dass sie sich dabei allerdings mit phantasievollen Äußerungen über Erdkabel so gründlich blamieren wie jetzt der hessische Ministerpräsident, ist schon etwas Besonderes. Wir schlagen ihn für den Michael-Frostel-Märchenpreis 2011 vor. 
Foto: Ministerpräsident Bouffier bestreitet die Existenz "großer" Erdkabel

Hintergründe unter "Weiterlesen"

 


Einfach frech: Energie AG schreibt schon mal Hochspannungsmasten und -seile aus

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Eine behördliche Bewilligung gibt es noch nicht. Nicht einmal eine Niederschrift der Verhandlungen. Trotzdem sucht die Energie AG schon nach Lieferanten der Masten und Leiterseile für die beantragte Freileitung – und zwar europaweit. Sachliche Gründe für die Eile liegen keine vor. Wahrscheinlicher ist schon eher der Zweck, Grundeigentümer zu verunsichern, die bisher standhaft für die Erdverkabelung eingetreten sind. Näheres von salzi.at und in den OÖ Nachrichten. Der Bericht in der Krone steht im Anhang.

Foto: Typisches Schicksal eines Freileitungsmasten, der zur Erhöhung der Versorgungssicherheit errichtet wurde

 


Vorfahrt für 110-kV-Erdkabel? Bundesrat berät neues deutsches Netzausbau-Gesetz

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Rückenwind für zahllose Bürgerinitiativen in Deutschland: Um den Netzausbau zu beschleunigen, will die Bundesregierung das Erdkabel für die Spannungsebenen bis einschließlich 110 kV "in der Regel" als Erdkabel ausführen lassen. Die Einschränkung bezieht sich auf die Kosten: Die Vorfahrt für das Erdkabel soll jedenfalls dann gelten, wenn die Mehrkosten nicht höher als das 2,75-fache einer Freileitung betragen - ein Betrag, der bei Einsatz moderner Verlegetechnik meist einzuhalten ist. Zur Erinnerung: In unserem Fall liegt der Mehrkostenfaktor bei 1,6! Deutschland hast Du es wirklich besser? Nachtrag: Das Gesetz hat inzwischen auch den Bundestag passiert.

Bericht der brandenburgischen "Märkischen Allgemeinen" hier

 


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