Die Schweiz trifft einmal mehr die richtige Wahl

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In dem ca. 30 km langen Leitungsabschnitt zwischen Wattenwil und Mühleberg im Kanton Bern geht es um die Erhöhung der Spannungsebene von Hoch- auf Höchstspannung. Kleinere Teilverkabelungen waren hier schon zuvor zur Prüfung vorgeschrieben, jedoch nicht konkret genug. Das Bundesgericht schrieb jetzt eine Prüfung auch in solchen Bereichen vor, die z.B. "nur" auf Gemeindeebene als landschaftlich schützenswert gelten. 

Wie schon in vorangegangenen Fällen scheint das Bundesgericht Zweifel an der Fachkompetenz im bisherigen Verfahren zu haben – verlangt wird, bei der Prüfung einen unabhängigen und international anerkannten Experten beizuziehen. Möglicherweise hat die beharrliche Durchsetzungsfähigkeit der Argumente des deutschen Professors Heinrich Brakelmann im Fall "Riniken" im vergangenen Jahr bei den Schweizer Höchstrichtern einen guten Eindruck hinterlassen. Das Urteil ist schon deshalb bedeutsam, weil es zum wiederholten Mal auch im technisch schwierigeren Höchstspannungsbereich deutliche Signale pro Erdkabel setzt. 

Näheres in der Berner Zeitung vom 22.11.2012.

 

Verfasst von 110kV ade am 29. November 2012 - 8:45
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