Naturfreunde ersuchen Landeshauptmann: Einer Erdverkabelung Vorzug einräumen!

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Frais, der zugleich auch SPÖ-Klubobmann im Landtag ist, begründet die Forderung der Naturfreunde mit einer Reihe von Argumenten, die auch in den Bewilligungsverhandlungen im April und Mai immer wieder angeführt wurden. So werde im Bereich der Steinbacher "Sonnleiten" eines der prominentesten Panormapunkte des nördlichen Alpenvorlandes in Oberösterreich durchschnitten. Auch auf drohende Waldschäden durch die erforderlichen Schneisen und weitere ökologische Folgeprobleme weist der Brief der Naturfreunde deutlich hin.

Die Front der Einwendungen aus Naturschutz- und Ökologiefachkreisen ist damit um eine gewichtige Stellungnahme angewachsen. Bedenken hatten zuvor bereits z.B. die Oö. Umweltanwaltschaft, der Österreichische Alpenverein sowie Forstsachverständige geäußert. Abzuwarten bleibt, ob das Bewilligungsverfahren für die Hochspannungsleitung nach dem Oö. Naturschutzgesetz in die gleiche Richtung geht. Sollte die Behörde hier feststellen, dass die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes schwerer wiegen als die Gründe der Energie AG für eine Freileitung, so würde eine erforderliche Bewilligung "fehlen".

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Verfasst von 110kV ade am 10. Juni 2011 - 12:10
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