Gemeinden einhellig gegen Freileitung und für Alternativen

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Schon in den vorangegangenen Monaten hatten die Gemeindevertretungen von Vorchdorf, Scharnstein, Inzersdorf und Schlierbach eine klar ablehnende und teils scharf formulierte Haltung zu der 110-kV-Freileitung eingenommen. Die insgesamt sechs Gemeinden bilden das Gebiet, das hauptsächlich von der Leitung durchschnitten würde. Kirchdorf und Kirchham werden von der Trasse nur auf einem sehr kurzen Stück berührt. Sie beziehen in der Auseinandersetzung bisher nicht offiziell Stellung. Allerdings haben z.B. in Kirchham alle sechs betroffenen Grundeigentümer schriftlich erklärt, dass sie ihren Grund nicht für die Freileitung zur Verfügung stellen werden.

Die Resolutionen wurden in unterschiedlichen Phasen des Widerstands formuliert, stimmen aber in wesentlichen Punkten überein. Die Notwendigkeit einer sicheren Stromversorgung für Haushalte ebenso wie für die Wirtschaft wird anerkannt. Durchzuhören und zum Teil scharf formuliert wird jedoch die Skepsis gegenüber einer Freileitung als angeblich einzig sinnvoller Lösung. Der Widerstand und die begründeten Einwände aus weiten Teilen der Bevölkerung seien zu respektieren, heißt es sinngemäß mehrfach.

(Die beiden Resolutionstexte stehen im Anhang.)

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GR Resol. Steinbach.pdf663.6 KB

Verfasst von 110kV ade am 25. Juni 2010 - 8:34
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