Fairness beim Land – Schikane bei der Energie AG

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Es hängt viel davon ab, effizient arbeiten zu können, wenn man ein Erdkabel statt einer Freileitung durchsetzen will. Wir haben im Gegensatz zur Energie AG keine gut bezahlten Mitarbeiterstäbe und entsprechende Büros. Da macht es schon einen Unterschied, ob man 55 Seiten einer Stellungnahme der Energie AG mühsam aus einer Mappe einscannen muss oder als digitales Dokument sofort parat hat.

Der Behörde beim Land OÖ, die das Bewilligungsverfahren durchführt, gebührt ein Lob: Unbürokratisch haben wir alle für uns wichtigen Dokumente aus den mündlichen Verhandlungen, die jetzt vorliegen, kurz nach der postalischen Zustellung auch digital erhalten. (Darüber hinaus gibt es für Stellungnahmen dazu eine relativ großzügige Frist von fast 5 Wochen.)

Anders die Energie AG: Ihre Stellungnahme zu den Einwendungen gegen die Freileitung lag dem Land nur in Papierform vor, hätte also auch von der Behörde aufwändig gescannt werden müssen. Also haben wir die Energie AG gebeten, uns diese Stellungnahme in digitaler Form zu mailen. Den einigermaßen skurrilen Schriftwechsel dazu gibt es im Anhang. Das Ergebnis: Man spart sich die paar Mausklicks, um uns die Arbeit sauer zu machen.

Es war einmal... unsere OKA: Aus dem freundlichen Stromversorger ist ein Konzern geworden, dem kein Mittel zu schäbig ist, seine Interessen durchzudrücken. Bleibt zu hoffen, dass das Land auch bei der Prüfung unserer Argumente die gleiche Fairness walten lässt wie jetzt – und irgendwann der immer noch mehrheitlich landeseigenen Energie AG wieder etwas Anstand im Umgang mit der Bevölkerung beibringt.

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Verfasst von 110kV ade am 31. August 2011 - 19:20
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