Energielandesrat Anschober auf Trassenbesuch / Aktuelles hierzu auch unter PRESSE!

AnschoberTrassenbesuch.

 

Bereits im Frühjahr war Anschober von "110 kV ade!" zu einem Besuch aufgefordert worden. Große Teile der Trassenführung zwischen Vorchdorf und Steibach bekam er nun zu Gesicht. Die Bedeutung des Lokalaugenscheins wurde durch die Anwesenheit einer Reihe von Gemeindepolitikern unterstrichen, darunter die Bürgermeister von Vorchdorf, Gunter Schimpl, und Scharnstein, Rudi Raffelsberger, neben einigen Vizebürgermeistern. Vertreten waren selbstverständlich auch die direkt betroffenen Grundeigentümer. Sie schilderten eindringlich die durch die Freileitung aufgeworfenen Probleme.

 

Anschober ließ sich allerdings wie schon in der Vergangenheit nicht zu einer klaren Stellungnahme in der Sache hinreißen, sondern verwies auf den Versorgungsauftrag der Energie AG sowie die rechtsstaatliche Prüfung der Bewilligung. Die in letzter Zeit verstärkt ins Spiel gebrachte Erdkabel-Lösung werde man sich "anschauen".

Der Initiative liegen inzwischen mehrere Hinweise dafür vor, dass das Kostenargument gegen ein Erdkabel nicht zugkräftig ist. So ist aktuell im Burgenland ein 110-kV-Erdkabel auf 70 km Länge für 60 Mio. Euro projektiert – eine solche Lösung käme umgerechnet auf die Leitung Kirchdorf - Vorchdorf auf fast genau dieselben Kosten wie die Freileitung. Eine Salzburger Kabelfirma präsentierte Anschober zum Abschluss seines Besuches ebenfalls mögliche Kabelvarianten. Das Unternehmen hatte bereits vor einigen Jahren im Innviertel ein Verkabelungsangebot gelegt, dass die Preisangaben der Energie AG in dieser Frage deutlich in Frage stellt.

Verfasst von 110kV ade am 10. August 2010 - 10:14
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